Erinnerung und Gerechtigkeit. Über einen europäischen Grundsatz
Location:
Volkshochschule Großer Saal
Creative Direction:
Ben Brummer
Date:
Time:
16:30 - 17:00
(Über die Veranstaltung)
16:30–17:00 · Europa als Kultur des Erinnerns
Juliane Prade-Weiss, LMU München
Der Programmpunkt „Narrative des Erinnerns“ fragt, wie Europa durch Erinnerung erzählt, verstanden und weitergegeben wird. Erinnerung ist dabei nicht nur Rückblick auf Vergangenes, sondern eine aktive kulturelle Praxis: Sie bestimmt, welche Erfahrungen sichtbar bleiben, welche Geschichten weitergetragen werden und wie Gesellschaften aus Vergangenheit Orientierung für Gegenwart und Zukunft gewinnen.
Den Auftakt bildet um 16:30 Uhr der Vortrag „Europa als Kultur des Erinnerns“ von Juliane Prade-Weiss von der LMU München. Sie bringt eine literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektive auf die Frage ein, wie Erinnerung durch Sprache, Erzählung und kulturelle Formen geprägt wird.
Im Anschluss verlagert sich der Schwerpunkt ins Kino Lichtspiel: Um 17:30 Uhr wird „But I Never Asked“ von Nicole Huminski gezeigt, um 18:00 Uhr folgt „A War I’ve Never Seen“ von Fariba Buchheim. Beide Filme eröffnen eigene Zugänge zu Erinnerung, Nachgeschichte und persönlicher Perspektive. Um 18:30 Uhr kommen die Regisseurinnen gemeinsam mit Juliane Prade-Weiss zum Filmgespräch zusammen.
ABLAUF
Ablauf am 11.14.2026
Entdecken Sie die EUROPIA-Konferenz 2026: Programm, Ablauf und zentrale Perspektiven auf Europas Narrative.
