Narrative

1. EUROPAS NARRATIVE

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1. EUROPAS NARRATIVE

Narrative

1. EUROPAS NARRATIVE

Europa erzählen | Die vielen Bedeutungen von Europa | Podiumsdiskussion

Location:

Volkshochschule Großer Saal

Creative Direction:

Ben Brummer

Date:

Time:

10:30 - 12:30

(Über die Veranstaltung)

Europa ist kein eindeutiger Begriff. Es bezeichnet einen Kontinent, ein politisches Projekt, eine kulturelle Vorstellung, eine historische Erfahrung – und oft auch eine Sehnsucht. „Europas Narrative“ fragt deshalb grundlegend: Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Europa sprechen?

Im Zentrum stehen Erzählungen, die Europa ordnen, erklären und politisch wirksam machen. Manche betonen gemeinsame Geschichte, andere Vielfalt und Brüche. Manche erzählen Europa als Friedensprojekt, andere als Raum der Krise, Abgrenzung oder Neuverhandlung. Gerade weil Europa so viele Bedeutungen trägt, ist es umkämpft: Wer Europa beansprucht, erzählt immer auch eine Geschichte darüber, wer dazugehört, was verbindet und welche Zukunft möglich ist.

Der erste Programmschwerpunkt von EUROPIA eröffnet diese Fragen aus historischer, politischer und gesellschaftlicher Perspektive. Er fragt nach Europas Selbstverständnis, nach seinen vielen Bedeutungen und danach, wie europäische Narrative heute entstehen, wirken und verändert werden können.

ABLAUF

10:30–11:00 · Was ist Europa?
Constanze Itzel, Haus der Europäischen Geschichte
Constanze Itzel leitet das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel und beschäftigt sich dort mit der Frage, wie europäische Geschichte erzählt, ausgestellt und öffentlich vermittelt werden kann. Ihr Beitrag eröffnet den Slot mit der Grundfrage, was Europa jenseits von Geografie und Institutionen eigentlich bedeutet.

11:00–11:30 · Die vielen Bedeutungen von Europa
Félix Krawatzek, Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, & Rieke Trimçev, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Félix Krawatzek und Rieke Trimçev sind Mitautoren von Shades of Blue – Claiming Europe in the Age of Disintegration. Ihr Vortrag nimmt Europa als umkämpften Begriff in den Blick: als politisches Projekt, Identitätsangebot und Deutungsraum, dessen Bedeutung je nach nationalem, regionalem und ideologischem Kontext stark variiert.

11:30–12:30 · Podiumsdiskussion
Moderation: Daniel Drewski, Universität Bamberg
Daniel Drewski ist Juniorprofessor für Soziologie Europas und der Globalisierung an der Universität Bamberg. In der Diskussion werden die vorherigen Perspektiven zusammengeführt: Was hält europäische Narrative zusammen, wo geraten sie in Konflikt, und welche Geschichten braucht Europa heute?


Ablauf am 11.14.2026

Entdecken Sie die EUROPIA-Konferenz 2026: Programm, Ablauf und zentrale Perspektiven auf Europas Narrative.